Preisträger

    Förderpreis der Stadt München

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    Begründung der Jury:

    Das Design von Ulrich Beckert & Georg Soanca-Pollak (the walking house) gründet auf Gegensätzen wie Tradition und Moderne, Natur und Technik, Pragmatismus und Leidenschaft. Die Produkte sollen wie selbstverständlich wirken, aber auch zum Nachdenken anregen – zugleich entlocken sie dem Betrachter zusätzlich mit einem Augenzwinkern ein Lächeln.
Licht ist nicht nur Beleuchtung, sondern auch symbolhafte Geste. Beckert & Soanca-Pollak lassen sich von sinnlichen Phänomenen aus der Natur und Architektur leiten– im Fokus sind Emotion, Raum, Zeit, Bewegung: So öffnet sich mit dem Einschalten der Leuchte magic langsam der Leuchtenkopf und lässt nach wenigen Minuten eine Blüte erstrahlen. Ein physikalischer Vorgang wird in Poesie verwandelt. 
Neben dem „emotionalen Mehrwert“ ist die Funktionalität einer Leuchte von Bedeutung. Licht am Arbeitsplatz zu schaffen, das die Konzentration fördert und gleichzeitig gestalterisches Element der Architektur darstellt, ist eine der Aufgaben, mit denen sich Beckert & Soanca-Pollak auseinandersetzen. Mit Bauherr und Architekt gemeinsam werden Konzepte erarbeitet, die sich am Maßstab Mensch orientieren, die sinnvoll und sinnlich zugleich sind. Eine besondere Herausforderung stellt das Licht in sakralen Räumen dar. So haben Georg Soanca-Pollak & Ulrich Beckert für die neue Hauptsynagoge in München den Menora-Leuchter entworfen und realisiert; der Tradition dieses Kultgegenstandes entsprechend wurde die Gestalt eines Strauches zitiert und in eine moderne Formensprache übersetzt.



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